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Beschreibung

Soror Dolorosa aus Paris kreieren direkten und sehnsuchtsvollen Gothic Rock mit deutlichen Bezügen zu Post Punk, Death Rock und Cold Wave. Sänger Andy Julia gründete Soror Dolorosa im Jahr 2001; den Namen, der im Lateinischen soviel wie 'Schwester Schmerz' bedeutet, entlehnte er dem symbolistischen Roman "Bruges-la-morte" ("Das tote Brügge") des flämischen Schriftstellers Georges Rodenbach. Soror Dolorosa greifen die ausgeprägten Untertöne des Romans – Leidenschaft, Nostalgie und Trauer – auf und übertragen diese starken Gefühle in ihre Musik und ihre Live-Auftritte. Die Schlüsselelemente der Klangwelt dieser Band drücken sich in kraftvollen Songs, schimmernden Gitarren, einem sehr präsenten Bass, treibenden Rhythmen sowie Julias so markanten wie dramatischen Gesangsstil aus.

Nach einer Entstehungszeit von vier Jahren stellt "Apollo" die Krönung des bisherigen Schaffens von Soror Dolorosa dar: ein bombastischer, dystopischer Blick auf die Welt in Gestalt von dunkler, handwerklich perfekter und stets eingängiger Musik. Das Album wirft melodische und einprägsame Schlaglichter auf Szenen von ergreifender Schönheit und eindringlicher Trauer, während Julias unheilkündender Bariton die Hörer über einen langen und einsamen Pfad voll von barockem, köstlichem Leid geleitet. Die vier Seiten der Doppel-LP kann man als Analogie zum Verstreichen der vier Jahreszeiten verstehen – ein hörbarer Lebenszyklus. Bei Soror Dolorosa findet in dieser urtümlichen Vorstellungswelt alles seinen Anfang und sein Ende.

"Reisen waren eine bedeutsame Inspiration für die Songs auf 'Apollo'", so Julia. Der Frontmann ist nicht nur ein bekannter Fotograf in der elitären Pariser Modewelt, sondern kann auch auf Ausstellungen seiner Werke auf drei Kontinenten und Buchveröffentlichungen verweisen. "Das Durchreisen von Ebenen, Gebirgen, Städten, Wäldern und Wüsten – all die Empfindungen und Gerüche, die damit verbunden sind, finden sich in den simplen Melodien und harten Grooves der Stücke wieder."

Aufgrund der langjährigen engen Verbindungen zu Gruppen wie Alcest, Les Discrets und Lantlôs erscheint die Zusammenarbeit von Soror Dolorosa und Prophecy mehr als sinnvoll. Ebenfalls sinnvoll erscheint es nach den vielen Vergleichen zu Ikonen wie Fields of the Nephilim, The Sisters of Mercy, Joy Division und Bauhaus, dass auch Soror Dolorosa ständig ihr Klangbild und ihre Vision erweitern; mit "Apollo" haben sie genau diesen nächsten Schritt getan. Für die Band selbst ist "Apollo" nicht einfach nur ein neues Album, es ist eine spirituelle Sinnsuche.

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