Illudium

Illudium
Das zweite Album der Kalifornier ILLUDIUM trägt den passenden Titel "Ash of the Womb", denn es entstand während des Feuerjahres 2020 an der amerikanischen Westküste, als selbst der Himmel des Sonnenstaats zu brennen schien und es Asche regnete. Die verkohlten Überreste haben sich in den vielen dunklen und harschen Metal-Schichten des neuen Werks niedergeschlagen. Doch auch die lichten, sonnigen Texturen und honigsüßen Passagen des Vorgängers finden sich wieder und reflektieren die Redwood-Wälder und den blauen Ozean der Pazifikküste als wichtige Quellen der Inspiration für ILLUDIUM. Bandkopf Shantel Amundson wuchs dort auf und wurde dabei unter vielen anderen von den SMASHING PUMPKINS, KATE BUSH, den COCTEAU TWINS und ISIS musikalisch geprägt. Eine Mischung, die ihren eigenen Stil nur umständlich definieren lässt. Fest steht, dass "Ash of the Womb" die Ansätze von "Septem" fortentwickelt. Die dunklen und schweren Elemente werden stärker betont, wodurch ILLUDIUM eine größere Dynamik erreichen. Die Kalifornier wirken nun kompletter und ihre verträumte und komplexe Seite besser ausbalanciert. Der Name "Illudium" entstammt aus einem Konzept von Mircae Eliade. Der berühmte Religionsphilosoph beschreibt die mythische Zeit der ersten Schöpfung dieser Welt als "illud tempus" ("jene Zeit"). Shantels Texte drehen sich ebenfalls um metaphysische und mystische Themen, was angesichts ihrer Abschlüsse in Kulturanthropologie und Kunstgeschichte wenig überraschen solle. Mit "Ash of the Womb" haben ILLUDIUM eine sowohl dunklere und schwerere als auch Honig tropfende Vision ihrer musikalischen Traumreise heraufbeschworen, die erst durch sorgfältiges Ausloten ihre wahre Tiefe offenbart.

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